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News vom 17. September 2009

Viele, viele Haare liegen dort und fliegen hier – Hunde- und Katzenbesitzer können ein Lied davon singen, wenn im Herbst oder Frühjahr Fellwechsel angesagt ist. Im Frühjahr wird Platz geschaffen für ein angepasstes Sommerfell, im Herbst für ein wärmendes, dichtes Winterfell. So haben Herrchen und Frauchen meist vier bis sechs Wochen lang gegen unzählige Fellbüschel in der Wohnung, an den Möbeln und Kleidungsstücken zu kämpfen. Ruhe kehrt erst dann wieder ein, wenn sich das Tierfell neu aufgebaut hat. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben Tipps, wie diese Phase am besten zu überstehen ist.
In der haarigen Zeit heißt die Devise: täglich bürsten. So halten Besitzer von Vierbeinern nicht nur das Haaraufkommen in der Wohnung in Schach, sondern unterstützen auch das Tier, dessen Stoffwechsel in dieser Zeit auf Hochtouren läuft. Abgestorbene Haare, vor allem aus dem Unterfell, können mit der richtigen Bürste mühelos entfernt werden. Das ist wichtig, damit die Haut atmen kann und sich keine Verfilzungen bilden. Diese können nämlich zu bakteriellen Infektionen, Pilzbefall oder Ekzemen führen. Dem Wohl des Tieres dient auch die Massagewirkung des Bürstens, z.B. mit einem Noppenhandschuh oder einem Gummi-Striegel. Das fördert die Durchblutung.
Widmet man dem Tier während des Fellwechsels besondere Aufmerksamkeit, verkürzt sich mitunter die „haarige Phase“. Manche Besitzer schwören zudem auf essenzielle Fettsäuren (Futteröle) oder Bierhefe-Präparate, die sie dem Futter beimengen. Ist die Zeit des Haaraufbaus vorbei, können die Abstände zwischen der Fellpflege wieder vergrößert werden. Je nach Hunderasse und Fell reicht dann wöchentliches Bürsten. Bei Katzen kann man ganz darauf verzichten, es sei denn, sie sind langhaarig oder haben starkes Unterfell.
Und was, wenn sich bei Hund oder Katze doch einmal Verfilzungen gebildet haben? Lockere Knoten zunächst mit der Hand und dann mit einem Entfilzungskamm ganz vorsichtig auflösen. Haben sich schon feste Filzplatten gebildet, diese mit einer Schere einschneiden und versuchen, sie zu entwirren. Zu beachten ist jedoch, dass zu starkes Ziehen und Zupfen die Haut des Tieres extrem reizt und die Haare regelrecht ausreißen kann. Im schlimmsten Fall kann nur noch ein Tierarzt oder ein Tiersalon helfen. (News-Reporter.NET/SV)
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